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Patientensicherheit - Weitere Schritte, die beachtet werden sollten


 

  Scheuen Sie sich nicht, Fragen zu stellen. Es ist Ihr gutes Recht
     nachzufragen.

 

  Es ist sinnvoll, dass der Hausarzt über Ihre gesamte
    Gesundheitsversorgung Bescheid weiß, insbesondere, wenn Sie
    mehrere chronische Krankheiten haben oder im Krankenhaus sind.   

 

  Es ist sinnvoll, wenn alle Ärzte, die Sie aufsuchen (Hausarzt, Fachärzte)
    über ihren Gesundheitszustand und ihre Gesundheitsversorgung
    (Behandlungen, Therapien, Medikamente usw.) informiert sind. Gehen
     Sie nicht davon aus, dass die Ärzte alles wissen, was Sie persönlich für
     eine adäquate Behandlung benötigen.   

 

  Nehmen Sie, wenn Sie es wünschen, einen Familienangehörigen oder
    einen Freund mit zum Arzt, der Sie gegebenenfalls unterstützt und für
    Sie spricht, wenn Sie es nicht können. Zudem hören vier Ohren mehr
    als zwei.   

Bedenken Sie, dass „mehr“ nicht immer besser bedeutet. Es ist eine
   gute Idee, Untersuchungen und Behandlungen zu finden, die
   möglicherweise hilfreich sind. Es ist aber auch möglich, dass es Ihnen
   ohne diese Untersuchungen oder Behandlungen besser geht als mit
   denselben.   

  Wenn Sie eine Untersuchung durchgeführt haben, gehen Sie nicht nach
     dem Motto vor „Keine Nachrichten sind gute Nachrichten“. Fragen Sie
     nach den Ergebnissen.   

  Informieren Sie sich bei Ärzten und anderen Professionellen über Ihre
     Erkrankung und Ihre Behandlung und nutzen Sie weitere Quellen, wie
     z.B. Informationen im Internet, Leitlinien usw.

 

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Abteilung Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung.
letzte Änderung: 21.03.2012