Patientensicherheit - Weitere Schritte, die beachtet werden sollten
Scheuen Sie sich nicht, Fragen zu stellen. Es ist Ihr gutes Recht
nachzufragen.
Es ist sinnvoll, dass der Hausarzt über Ihre gesamte
Gesundheitsversorgung Bescheid weiß, insbesondere, wenn Sie
mehrere chronische Krankheiten haben oder im Krankenhaus sind.
Es ist sinnvoll, wenn alle Ärzte, die Sie aufsuchen (Hausarzt, Fachärzte)
über ihren Gesundheitszustand und ihre Gesundheitsversorgung
(Behandlungen, Therapien, Medikamente usw.) informiert sind. Gehen
Sie nicht davon aus, dass die Ärzte alles wissen, was Sie persönlich für
eine adäquate Behandlung benötigen.
Nehmen Sie, wenn Sie es wünschen, einen Familienangehörigen oder
einen Freund mit zum Arzt, der Sie gegebenenfalls unterstützt und für
Sie spricht, wenn Sie es nicht können. Zudem hören vier Ohren mehr
als zwei.
Bedenken Sie, dass „mehr“ nicht immer besser bedeutet. Es ist eine
gute Idee, Untersuchungen und Behandlungen zu finden, die
möglicherweise hilfreich sind. Es ist aber auch möglich, dass es Ihnen
ohne diese Untersuchungen oder Behandlungen besser geht als mit
denselben.
Wenn Sie eine Untersuchung durchgeführt haben, gehen Sie nicht nach
dem Motto vor „Keine Nachrichten sind gute Nachrichten“. Fragen Sie
nach den Ergebnissen.
Informieren Sie sich bei Ärzten und anderen Professionellen über Ihre
Erkrankung und Ihre Behandlung und nutzen Sie weitere Quellen, wie
z.B. Informationen im Internet, Leitlinien usw.